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CENTROPE MAP - grenzüberschreitendes Informationssystem für die Centrope-Region
 

ZUR PROJEKT-WEBSITE mit Detail-Informationen und interaktiven Online-Karten:

www.centropemap.org

Ziel:

  • Verfügbarmachung vorhandener Geo-Daten in der gesamten Centrope-Region, um eine einheitliche grenzüberschreitende Darstellung der Gesamtregion zu ermöglichen (von Europa-Übersicht bis regionale/lokale Ebene);
  • Zusammenführung in einheitlichem Bezugssystem, Festlegung der Koordinatensysteme und Projektionen etc.;
  • Verteilte Datenhaltung in Form von OGC-konformen Web-Map-Services;
  • permanente Abstimmung mit Vertretern der öffentlichen Verwaltung, privater Planungsbüros und kommerzieller Datenanbieter, um eine optimale Daten-Strategie zu entwickeln;
  • Ergänzung um benötigte Datenbestände, die noch nicht vorhanden sind;
  • Verknüpfung von Geometrie- und Sachdatenbeständen, wo dies sinnvoll ist;
  • Entwicklung von Methoden, um eine möglichst einfache kontinuierliche Vorhaltung der Ausgangsdaten zu ermöglichen bei Projekten den Bearbeitern rasch und unkompliziert die benötigten Datengrundlagen zur Verfügung stellen zu können;
  • Übernahme von Daten aus Einzelprojekten in die Gesamtdatenbasis und somit laufende Ergänzung und Verbesserung der Grundlagendaten (Definition der Datenformate, Attributierungen, Schnittstellen, ...)
  • Beratung bei der Entwicklung von Weiterführungs- und Datenaustausch-Mechanismen

Projektphasen:
Die systematische Erfassung, Speicherung und Fortführung digitaler Geodaten erfordert inhaltliche Vorgaben, die eine thematische und hierarchische Einordnung ermöglichen. Auch inhaltliche Definitionen tragen zu einem effizienten Datenhandling der Basiskarte für Datenverwalter und externe Nutzer bei.
Die Darstellung von Objekten der realen Welt in digitaler Form stellt immer nur eine Auswahl aller Realobjeke dar. Diese Wahl der Objektausprägungen geben somit den Grad der Generalisierung an und ermöglichen nach dem Ende der ersten Realisierungphase das vereinfachte Einpflegen neuer Datensätze in ein einheitliches Datengerüst. Auch erlaubt eine inhaltliche Systematik die einfache Suche und Auswahl von Rauminformationen. Die thematischen Gruppen und deren Ausprägungen erleichtern zusätzlich das Sortierung nach Layern und thematischen Datenblöcken in einem geographischen Informationssystem.

Ergebnis:
Im Rahmen des von der PGO beauftragten Projektes wurden folgende Grundlagen erstellt:

  • Definition der technischen Standards für Datenhaltung und Austausch;
  • Erarbeitung eines Styleguides für die Darstellungsform;
  • es wurden vorwiegend digitale Informationen, die von den Ländern Burgenland, NÖ und Wien zur Verfügung gestellt wurden, zu einer Einheit zusammengeführt als auch die von der Firma MACON zugekauften Geometrien der Nachbarstaaten (CZ, HU und SK) eingearbeitet.

Das Projekt CentropeMAP folgt dem Ansatz der Verarbeitung georeferenzierter Daten über OGC-konforme Web Map Services (WMS). Diese Anwendung bietet die Grundlage für ein Online-Werkzeug zur Darstellung von Geodaten und erlaubt die Integration von Daten räumlich verteilter Server (Österreich, Tschechische Republik, Slowakei, Ungarn).

Beispiele aus der digitalen CentropeMAP
CentropeMAP ermöglicht die flexible Nutzung von Geodaten für die überregionale Planung. Mit der Zusammenstellung der digitalen Rauminformationen wurde ein Werkzeug geschaffen, das zunächst eine hohe Bedeutung in der Visualisierung räumlicher Gegebenheiten und Zusammenhänge hat.

Erst mit der Ausweitung des Datenbestandes und der Funktionalität zu einem Informationssystem erhalten auch die Funktionen Analyse und räumliche Auswertung einen stärkeren Wert neben der Visualisierung.
Dazu zählt die Aufbereitung der Metainformationen zu einem Onlineangebot, sodass der Datenbestand direkt über das Internet abgerufen werden kann. Die Entwicklung dieser Funktion bildet eine wesentliche Vorstufe der angestrebten Interoperabilität und verteilten Datenhaltung.

Für die Arbeit in der Raumplanung werden laufend erfasste Daten der Raumbeobachtung immer wichtiger. Diese Informationen aus dem räumlichen Monitoring wie etwa aktuelle Verkehrsbelastungen, das aktuelle Wetter oder die Verkehrssituation können mit der Schaffung entsprechende Schnittstellen in CentropeMAP integriert werden. Als Ziel sollte weiterhin der Leitsatz „4 countries – 1 region – 1 geodataset“ für die grenzüberschreitende Region Centrope gelten.

 

 


Übersicht Projektphasen